„Die Unterstützung kam zur rechten Zeit…“

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützer von CECUP!

In den zurückliegenden Monaten hat CECUP über unsere Projektpartner in Ruanda und in Sambia versucht, wenigstens einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu leisten (siehe den Bericht vom Frühjahr). In Sambia unterstützen wir dabei die Gemeinde von Father Mansaya John Kenneth. So konnten mit der Coronahilfe von CECUP u.a.Desinfektionsmaterialien angeschafft und hungernde Kinder und Mütter durch Nahrungshilfen unterstützt werden.

Am 23. Januar 2021 schrieb uns Father John und berichtete über die Situation in seiner Gemeinde. Die folgenden Zeilen sind eine auszugsweise Übersetzung seiner Mail, in der er sich auch bei allen Unterstützenden bedankt:

Als Pfarrer grüße ich Sie aus der Pfarrei Mater Dei – Kalomo in Sambia! Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem Vorsitzenden Herrn Claudio Ettl und dem gesamten Verein CECUP e.V. für die unbezahlbare Liebe zu danken, die Sie den Gemeinden schenken, in denen ich in der Diözese Monze tätig bin. Ihre Spende kam zur richtigen Zeit, obwohl der Coronavirus uns in der zweiten Welle noch schlimmer getroffen hat als in der ersten. Unser Bischof Moses Hamungole und Mr. Solomon Phiri, Diözesanpromotor für Entwicklung, sind an COVID-19 gestorben. Wir haben viele Menschen im ganzen Land verloren.

Ich danke Ihnen noch einmal ganz herzlich für Ihre Spende, die es uns ermöglicht, unsere Leute vor Ansteckung zu schützen. Bis jetzt hatten wir keinen COVID-19-Fall in unserer Pfarrei. Das ist ein Verdienst Ihres Vereins, denn ohne Sie hätten wir die Kirche geschlossen, wie andere Pfarreien in der ganzen Diözese, einschließlich der Kathedrale. Mit Multi-Clean-Desinfektionsmittel konnten wir alle öffentlichen Räume, die Kirche und die Toiletten ausräuchern. Wir verteilten Gesichtsmasken für alle, damit sie sich vor allem auf dem Kirchengelände die ganze Zeit maskieren. Mais-Mahlzeiten und Kapenta (getrockneter Fisch) gaben wir als Nahrungsergänzung an die Notleidenden.

Wir sind jetzt schon in Panik, da uns die Materialien in der ersten Februarwoche 2021 ausgehen werden. Wir wissen Ihre Spende sehr zu schätzen, sie hat uns durch die letzten drei Monate gebracht. Unsere Gemeinde ist sehr stark von der COVID-19-Pandemie betroffen, die jetzt alle in Sambia in Angst versetzt hat und den finanziellen Bedarf für Lebensmittel in die Höhe schießen ließ. Wir sind über unsere Gemeindegrenzen hinausgegangen, um humanitäre Unterstützung zu leisten. Die überwältigende Pandemie hat die Menschen gezwungen, ihr Leben zu riskieren, weil sie keine Schutzkleidung haben, um sich die Grundbedürfnisse zu beschaffen. Wenn wir kurz davor sind, dass uns die Materialien ausgehen, dann wird uns COVID-19 wieder hart treffen. Wir brauchen wirklich Ihre Gebete und Unterstützung.Herzlichen Dank nochmals für Ihre Spende. Gott segne Sie alle.

Mansaya John Kenneth, Mater Dei Pfarrei Kalom, Diözese Monze, Sambia.

Diesem Dank schließen wir vom Vorstand von CECUP uns gerne an. Vergelt’s Gott für alle Unterstützung während der vergangenen Monate! Sie ist weiterhin und mehr denn je nötig.

Und: CECUP wird seine Partner in Sambia und Ruanda weiterhin unterstützen. Danke schon jetzt, wenn Sie uns dabei (weiterhin) helfen.

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