„Nta kibazo“ oder auch „Hakuna Matata!“

Heute werden wir schon um 4 Uhr von unseren Weckern aus dem Schlaf gerissen. Draußen ist es noch stockfinster, alles ist still – die Sonne geht erst um halb 6 auf. Nach einem kurzen Frühstück machen wir uns um Punkt 5 auf den Weg in Richtung Akagera Nationalpark. Die 1-stündige Fahrt ist eine willkommene Gelegenheit, noch ein wenig zu schlafen.

DSC_2000

Eingangsschild des Parks

Um genau 6 Uhr (=Parkeröffnung) stehen wir dann als erste Besucher vor dem Tor des Nationalparks. Auf dem Weg zum Besucherzentrum begegnen uns bereits ein paar Wasserbüffel.

DSC_2011

Wasserbüffel am Eingang des Akagera National Park

Bevor es richtig losgeht, gibt uns der Guide noch ein paar Informationen mit auf den Weg, beispielsweise wo wir welche Tiere finden und dass der Park nach dem Genozid auf 1/3 verkleinert wurde – er war also vorher ganze drei Mal so groß. Das war notwendig, um die zurückkehrenden Flüchtlinge aus Tansania wiederaufnehmen zu können.

Um 12:45 Uhr haben wir den Park wieder verlassen. Was wir in der Zwischenzeit alles gesehen haben, kann man überhaupt nicht in Worte fassen. Stattdessen sind wir stolz, euch dank unseres Hobbyfotografen Sigi Grillmeyer die folgenden Bilder präsentieren zu können:

(Einfach Fotos anklicken und ihr seht sie in voller Größe!)

Wie im Film König der Löwen haben es die „Pumbas“ (=Warzenschweine) extrem eilig. Sie scheinen wie hastige „Savannenpolizisten“ den tierischen Verkehr in der weiten Ebene regeln zu wollen .

Und schon kommen wir fast zu unserem letzen Tag. Nur noch einmal die Nachtluft von Ruanda spüren. Morgen um Mitternacht herum startet unser Flieger zurück nach Nürnberg. Doch bis dahin haben wir noch einmal einen spannenden Tag. Morgen steht nämlich noch die Besichtigung eines Versöhnungsdorfes an, in dem Täter und Opfer des Genozides friedlich als Nachbarn leben. (dg/manu)

Das könnte auch interessant sein...

1 Antwort

  1. Heidi Schuhmann-Helmbrecht sagt:

    Hobbyfotograf????!!! Das sind wunderschöne, professionelle Bilder. Danke fürs „Mitnehmen“ von uns Daheim gebliebenen. Heidi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.