„Tubyine“ – Let’s Dance

Stellt euch vor, ihr werdet von afrikanischen Kampftänzern zum Tanz herausgefordert, während mehrere hundert Menschen zusehen. . .

Genau das erwartet uns an unserem vierten Reisetag im Kinazi Sektor in Ruanda. Ausgangspunkt ist eine Einladung zu einer feierlichen Zeremonie zur Würdigung des Engagements von CECUP. Anwesend sind mehrere hundert Schüler, Eltern, Journalisten der Lokalpresse und die Vice Mayor des Distrikts. Wir befinden uns also inmitten dieser riesigen Menschenmenge und sitzen als Ehrengäste des großen Spektakels in der ersten Reihe. Das gesamte Programm wird musikalisch und tänzerisch von mehreren Gruppen begleitet. Zunächst kommen die weiblichen Tänzerinnen, die jeden von uns der Reihe nach zum Tanz auffordern. Dabei muss jeder von uns über seinen eigenen Schatten springen. Nach einigen Reden und Lobpreisungen folgt schließlich die feierliche Übergabe des „Certificate of Appreciation“ an Claudio Ettl, Vorsitzender von CECUP.

Übergabe des Certificates an Claudio Ettl.

Übergabe des Certificates an Claudio Ettl.

Anschließend kommen die besagten Kampftänzer, die mit einer beeindruckenden Choreographie für Stimmung sorgen und uns schließlich zum „Kampf“ auffordern.

Aufforderung zum "Kampf".

Aufforderung zum „Kampf“.

Zuletzt überreicht Claudio Ettl noch einen Scheck, der stellvertretend für das weitere Engagement von CECUP im Kinazi Sektor steht. Dieser beinhaltet sowohl die Finanzierung von Materialien für die Korbflechterinnen, Nähmaschinen für ausgebildete Näherinnen als auch drei Wasserpumpen für die Bewässerung eines zwei Hektar großen Feldes. Das Feld schauen wir uns am folgenden Tag an.

Scheckübergabe "3 Water Pumps" durch Claudio Ettl.

Scheckübergabe „3 Water Pumps“ durch Claudio Ettl.

Im Anschluss an den festlichen Teil besuchen wir noch das Ausbildungsprojekt für alleinerziehende Mütter. Um ihre tolle Arbeit zu würdigen, haben wir noch zahlreiche Körbe, Taschen und Hemden gekauft.

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Als mögliches neues CECUP-Projekt schauen wir uns noch ein leerstehendes Gebäude in Nyanza an, welches wunderbar für (Aus-)Bildungszwecke genutzt werden könnte. Wir haben uns mit der Eigentümerin Marie-Claire getroffen und eine kleine Führung gemacht.

(dg/manu)

Klassenzimmer im Gebäudekomplex in Nyanza.

Klassenzimmer im Gebäudekomplex in Nyanza.

Innenhof des Gebäudes.

Innenhof des Gebäudes.

 

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3 Antworten

  1. Gerhard Grillmeyer sagt:

    Danke für die spannenden Berichte.
    Viele Grüße aus Würzburg und noch eine schöne Zeit in Ruanda.
    Sendet Euch Gerhard

  2. Dorn-Ettl sagt:

    Ein herzliches Hallo aus dem sommerlichen Nürnberg in die Runde!
    Vielen Dank für die schönen Bilder und die Informationen, die uns einen kleinen Einblick in Euere Reise geben. Einen guten weiteren Aufenthalt und morgen einen wildtierreichen Ausflug in den Nationalpark!
    Simone mit Lioba

  1. 31. Oktober 2016

    […] in Kinazi im Rahmen unseres Hilfsprojektes für alleinerziehende Mütter (siehe Berichte hier und hier) und dem schockierend-bewegenden Besuch der Genozid-Gedenkstätte Murambi bleibt mir ein weiterer […]

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