Die Ankunft

Der zweite Tag unserer Ruanda-Reise (Donnerstag) neigt sich dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, ein erstes Lebenszeichen auf unserem Blog zu hinterlassen. Aber es ist auch gar nicht so einfach, hier eine vernünftige Internetverbindung zu finden. Doch an dem Ort, an dem wir unter anderem diese und die letzte Nacht verbringen, ist eher das fließende Wasser ein Problem statt funktionierendem Internet.

Aber fangen wir mal ganz von vorne an:

In Ruanda angekommen sind wir am Dienstag um Mitternacht. Es war ein anstrengender Tag, den wir natürlich hauptsächlich im Flugzeug verbracht haben (insgesamt ca. 9 Stunden Flugzeit). Daher war jeder froh, als wir endlich da waren.

Direkt nach Verlassen des Flughafens in der Hauptstadt Kigali wurden wir freundlich von Obed Niyikiza empfangen, unserem Projektpartner in Ruanda. Er wird uns die ganze Reise über begleiten und hat uns erheblich bei der Planung unterstützt. Für den Flughafen einer Hauptstadt mit ca. 1 Mio. Einwohnern war selbst für diese Zeit sehr wenig Betrieb – es war sehr still und angenehm kühl.

Nach einem kurzen Kennenlernen ging es dann mit zwei Autos zu unserer ersten Übernachtungsgelegenheit in Kigali. Es waren noch viele Motorradfahrer unterwegs – wie ich von den erfahrenen Ruanda-Fahrern erfuhr, sind das die Taxis in Ruanda. Besonders erstaunlich an den Motorradtaxis ist, dass die Fahrer alle einen Helm tragen und auch für ihren Gast einen Helm dabei haben. Und an roten Ampeln wird brav angehalten – Verkehrsregeln, die beachtet werden: Das findet man auch nicht in allen afrikanischen Ländern. Abgesehen von ein paar Lichtern konnte man von der Umgebung natürlich leider noch nicht viel sehen.

Nach ca. 30 Minuten Fahrtzeit erreichten wir ein kleines Kloster. Auch wenn sich eigentlich jeder bereits auf sein Bett gefreut hat, wurden wir dort noch mit einem reichhaltigen „Abendessen“ – mittlerweile war es schon nach 1 Uhr – empfangen. Das gab schon mal einen ersten Einblick in die ruandische Küche, die hauptsächlich aus Bohnen, Kartoffeln und Rind- und Hühnerfleisch und einer Suppe als Vorspeise besteht.

So ließen wir also den ersten Abend in Ruanda gemütlich ausklingen und fanden uns dann gegen 2 Uhr in unseren Einzelzimmern ein, die zwar einfach, aber funktionell eingerichtet waren: ein Bett mit Moskitonetz und ein Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Es sollte eine sehr kurze Nacht werden, denn die Abfahrt am nächsten Tag war schon auf 8 Uhr angesetzt… (dg/jel)

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